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Lidová architektura

Běliště

Běliště Běliště ist das größte holzgezimmerte Gebäude in Železný Brod. Das Parterrehaus hat einen rechteckigen Grundriss und ein prächtiges Giebeldach, das in der Mitte eine Laufplanke hat. Gleich daneben gibt es einen einstöckigen Zubau mit Mauerung im Erdgeschoss und Holzzimmerung im Stock. Dieses Gebäude hat auch einen balkonartigen Gang mit schlankeren profilierten Geländerpfosten. Zu denn interessanten Einzelheiten gehört eine Aufschrift am Deckbrett, die sagt: „Im Jahre des Herrn 1807 am 6. Juni. Dieses Haus wurde mit Gotteshilfe erbaut und auf Kosten des Herrn Jan Brožek, einheimischen Nachbars und des Meisters des ehrlichen Gerbereihandwerkes. Der Zimmermeister Jan Šída von Jesenný. Seine Gesellen auch von dort.“ Běliště detail Běliště gehört zu den interessantesten Elementen der Volksarchitektur in der Region. Von 1993 bis 1997 wurde eine gründliche Rekonstruktion durchgeführt und in dieser Zeit dient Běliště als die ethnographische Ausstellung des Stadtmuseums. Der innere Raum des Gebäudes besteht aus neun Stuben und in jeder von ihnen wird einen verschiedenen Bereich der Geschichte der Stadt Železný Brod und ihrer Umgebung gezeigt. Man kann vieles sehen: eine alte Schulklasse, Zunftgegenstände, eine Schusterecke mit einem Schuhmacherschemel, Stiefelleistenhölzer und auch der notwendige Spannriemen, eine Backstube, Trachten und Festkleider. Im Dachgeschoss befindet sich eine Ausstellung von Holzkastenkrippen und Muster der Bürgerhäuser, die auf dem Platz in Železný Brod standen. Eine funktionelle Drehleier mit neun Lieder ist gut erhalten und man kann immer noch die Melodien in Běliště oft hören. Drei Sandsteinstatuen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stehen neben dem Zufahrtsweg und verkörpern Sankt Florian, Sankt Johann Nepomuk und Sankt Johann der Täufer.

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